Sehenswertes Erzgebirge
Altenberger Pinge Auch ein Ausflug ins benachbarte Osterzgebirge lohnt sich. Schon um 1400 wurde in der Gegend um Altenberg durch Auswaschen Zinn gewonnen. 1440 entdeckte man den Altenberger Erzstock. 1451 erhielt der Ort das Stadtrecht und wurde 1502 Sitz des kurfürstlichen Bergamtes. Zahllose Epidemien, Brände und Verwüstungen durch Kriege führten im zweiten drittel des 19.Jh. zum fast völligen Erliegen dieses Industriezweiges Erst zu Beginn dieses Jahrhunderts kam es durch den Ferienbetrieb und die Entwicklung des Wintersports zu einem erneuerten wirtschaftlichen Aufschwung. Nach dem Krieg betrieb man den Zinnerzabbau wieder stark.
Touristischer Anziehungspunkt ist die >Pinge< , ein mächtiger Bergeinsturz über dem alten Stollen von 1620. Sehenswert auch das Technische Museum der mehr als 400 Jahre alten Poch- und Zinnwäsche sowie die Postmeilensäule von 1772.
Nur vier Kilometer vom entfernt, liegt das Georgenfelder Hochmoor, ein Naturschutzgebiet mit Krüppelkiefern, Sonnentau, Moosbeeren und verschiedenen Arten von Toorfmoosen; etwa elf Hektar groß und rund 18.000 Jahre alt.